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Durch das Dunkel hindurch

Es war bereits dunkel und nebelig, als die Studierenden aus Mainz, Freiburg und Eichstätt im Jugendhaus auf dem Michaelsberg anreisten.

Die einen freuten sich auf ein Wiedersehen, die anderen waren gespannt auf die Studierenden der anderen Studienorte – alle miteinander sind im Bewerberkreis der Diözese Rottenburg-Stuttgart, studieren derzeit in ihrem ersten oder dritten Semester Religionspädagogik bzw. Praktische Theologie und sind auf dem Weg in den Beruf Gemeindereferent/in. 

Einander wahrnehmen und miteinander ins Gespräch kommen war zunächst das Wichtigste und es gelang in froher Stimmung schon ab dem ersten Abend.

Der Samstag war geprägt durch die Einstimmung am Morgen und die Werkstatt am Vormittag. Mit Holz, Glas und Farbe oder mit farbigem Wachs gestalteten die Studierenden ihre inneren Eindrücke von Hoffnung und Leben – durch das Dunkel hindurch. Und es war spannend, welche Kunstwerke dabei entstanden sind! 

Am Nachmittag kam der freie Maler und Glaskünstler Raphael Seitz und erzählte von seinen Licht-Räumen und Licht-Träumen. Die Erfahrung, vom Licht und seinem Spiel mit den Farben berührt zu sein und die Hoffnung, dass es Licht gibt, das nicht von der Dunkelheit verzehrt wird kommt in seinen Werken der Glaskunst in besonderer Weise zum Ausdruck. So verstand er es, sowohl in die Glaskunst als auch in die Welt der Farben einzuführen: „Das Blau ist doch eine sehr warme Farbe“ - Blau ist die Farbe der Sehnsucht, die Farbe des Sommertages, der nie enden soll, die Farbe der Hoffnung, dass Leben kein Ende hat.  So wie sich im Laufe des Tages das Licht ändert, ändert sich das Licht im Lauf der Zeit und erklingt in unendlichen Partituren. So wird mit den farbigen Glasfenstern die Theologie bunt und Gott scheint mitten hinein in unsere Lebens- und Hoffnungssituationen – auf dass die Kirche ein LichtRaum wird, in dem Menschen ihre Träume von Hoffnung leben können und Frieden für die Welt ausstrahlen.  Hier treffen sich der Lichtkünstler und Religionspädagog/in und Praktische Theolog/in: Lebensräume für Menschen schaffen, die ihre Hoffnung stärken und zum Leben ermutigen – für Menschen verschiedener Generationen und Kulturen. 

Am Abend  stand noch mal die eigene Erfahrung von Dunkelheit und Licht, von Einsam und Gemeinsam im Mittelpunkt. Ein Luzernar unter freiem Himmel führte in einen Advent, der mehr ist als 4 Wochen vor Weihnachten. Die Bilder vermitteln eine Ahnung dessen, was für alle die dabei waren möglich wurde. 

Am Sonntagvormittag kam Domkapitular Dr. Scharfenecker zu einem Gespräch über die aktuelle Situation in der Diözese Rottenburg-Stuttgart und brachte neue Eindrücke von der vorausgegangenen Sitzung des Diözesenrates mit. Dabei kamen auch die Themen des Dialogprozesses zur Sprache und die Hoffnung auf Schritte in eine gemeinsame Zukunft der Kirche. Die gemeinsame Eucharistiefeier zum 1. Advent mit hoffnungsvoller Musik ermutigt zu weiteren Schritten – nach dem gemeinsamen Mittagessen machten sich wieder alle auf den Weg – nach Freiburg, nach Mainz, nach Eichstätt – in die Zukunft!

 

 

Praxis als Lernort der Theologie

Nach dem abgeschlossenen Studium der Religionspädagogik/ Praktische Theologie geht mit dem neuen Schuljahr für zehn Frauen und einen Mann das Praxisjahr im Rahmen der Studienphase los: Religionspädagog/innen im Praxisjahr.

Ihre Lernorte der Theologie sind nun im nächsten Ausbildugnsschritt eine Seelsorgeeinheit der Diözese und der Religionunterricht der Grund- Haupt- und Werkrealschulen ist . Sie werden zunächst die Menschen wahrnehmen, sich dann im Laufe des Jahres in verschiedene pastorale Handlungsfelder einarbeiten, im schulischen Religionsunterricht ihre Lehrversuche machen und Schritt für Schritt in die Lehrerrolle hineinwachsen.  

Die Einführungstage in Untermarchtal waren ein guter gemeinsamer Start - nun geht es in den Praxisstellen los.

 

 

Gehn mit Gott, aber gehn

Am 15. Juli 2011 war es soweit: Elf Studierende aus sieben verschiedenen Diözesen haben ihr Studium an der Fachakademie in Freiburg erfolgreich absolviert und hatten allen Grund zum Feiern!

Für die beiden Religionspädagogen (FA) aus der Diözese Rottenburg-Stuttgart ist der nächste Schritt schon im Blick: nach den Sommerferien beginnt das Praxisjahr in der SE Donzdorf bzw. in Stuttgart.

 

 

"Ihr seid der Hoffnung Gesicht"

Fünf neue Diplom-Religionspädagog/innen (FH) der Diözese Rottenburg Stuttgart

Mit dem Ende des Sommersemesters 2011 haben die Studierenden an der Universität Eichstätt ihr Etappenziel Studienabschluss erreicht und sie hatten an diesem Übergang allen Grund zum Feiern.

Die Feier stand ganz im Zeichen der Hoffnung, und hoffnungsvoll wird nun ihr Weg weitergehen. Drei Frauen beginnen im September mit ihrer Berufseinführung in der Diözese Rottenburg-Stuttgart und die beiden anderen werden ein Lehramtsstudium anschließen.

 

 

 

Die ersten Praktischen Theologinnen mit Bachelor-Abschluss der Katholischen Hochschule Mainz

Eva Junger und Eva Sorg haben ihr Studium der Praktischen Theologie erfolgreich abgeschlossen. Die beiden Studierenden aus der Diözese Rottenburg-Stuttgart haben gemeinsam mit 17 Studierenden aus anderen Diözesen den ersten Bachelor-Studiengang absolviert. Herzlichen Glückwunsch!

Nun schauen sie hoffnungsvoll auf den nächsten Abschnitt: das Berufspraktische Jahr in der Diözese mit einem Einsatz in Gemeinden einer Seelsorgeeinheit und in einer Grund- und Werkrealschule - auf der Zwiefalter Alb und Unterm Bernhardus.